SMBv3 auf QNAP NAS

Tja, da wollte ich jetzt den vielen Speicherplatz auf dem Backup-NAS auch von normalen Netzwerk aus nutzen, aber irgendwie klappt das nicht:

Eine Vermutung ist, dass SMBv3 wohl auf dem NAS nicht aktiviert ist, obwohl es in einem der letzten Updates hätte dabei sein sollen.

Spezifikation Client:
– Surface Go
– OS-Version: Windows 10 Pro (20H2 – 19042.685)
Spezifikationen des NAS:
– QNAP NAS TS-420
– OS-Version 4.3.3.1432 (2020/10/06)

Als Erstes habe ich natürlich die QNAP-Hilfe benutzt und mich an der Anleitung versucht, allerdings finde ich die dort aufgeführten Menüpunkte nicht:

Also weiter im Web gesucht und fündig geworden: silvesterlangen.de – SMB3 auf QTS 4.3.3 aktivieren
Da ich sonst nichts mit SSH tun muss, habe ich natürlich auch keinen passenden Client (bspw. PuTTy) installiert, daher dachte ich, versuche ich es doch mit der PowerShell. Kurz gesucht und auch hierfür eine Anleitung gefunden: Windows PowerShell SSH-Verbindung erstellen | IT-Learner.de (it-learner.de)

Dann also mal los legen… notwendige Schritte müssten dann also sein:
1. SSH auf dem NAS aktivieren (ist deaktiviert, da ich das sonst nicht brauche)
2. PowerShell Modul „PoSH-SSH“ laut IT-Learner-Anleitung installieren (ggfs. die Execution-Policy anpassen; Anleitung siehe Microsoft-Docs)
3. Verbindung herstellen
4. SMBv3 laut silvesterlangen.de-Anleitung aktivieren
5. Prüfen, ob die Optionen ggfs. jetzt auch in der Weboberfläche verfügbar sind. Insbesondere auch der Punkt der „SMB 3.0 encryption“ aus der QNAP-Anleitung
6. Netzwerk-Zugriff testen
7. SSH auf dem NAS deaktivieren (in beiden Fällen von Punkt 6 😉 )

Da das dann jetzt doch etwas nichts aussagend war, habe ich mir also PuTTy-Portable heruntergeladen und damit die Verbindung versucht.

… und siehe da: SMBv3 wurde nun tatsächlich aktiviert 🙂


Bei meinem Problem mit dem Netzwerk-Zugriff hat das allerdings trotzdem nicht geholfen.

Irgendwann habe ich dann eine Option im NAS gefunden, wo man Verbindungszugriffe protokollieren kann und siehe da, rote Einträge. Das zeigt dann, dass die Verbindung bis zum NAS ja doch klappt, es jedoch eine automatisceh Anmeldung mit den Anmeldedaten von Windows versucht wird.
Also habe ich auf „klassische“ Weise versucht, das NAS als Netzlaufwerk zu verbinden.

Ronny Böttcher

Systemadministrator seit 2007 und seit 2012 als Application Administrator bei 1&1 in Deutschland am Standort Karlsruhe. Weitere Interessen in: Storage Spaces (Direct), HCI / HyperV.

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